Le cercle
Lion d'Or Venise 2000
Produktion
France1934, 305min
SUISA: 1003.150
IMDB: 0255094
Cast & Crew
| Director: | Jafar Panahi | |
| Producer: | Jafar Panahi Morteza Motevali |
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| Cast: | Maryam Parvin Almani Nargess Mamizadeh Fereshteh Sadr Orafai Monire Arab Elham Sabotakin Fatemeh Naghavi Mojgane Faramarzi |
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| Script: | Kambozia Partovi | |
| Camera: | Bahram Badakshani |
Verleiher
Filmcoopi Heinrichstrasse 114
8031, Zürich
fax: 0041 1 448 44 2
Kinostart CH-D: 12.Apr.2001
Kinostart CH-F: no release
Kinostart CH-I: no release
Copyrights
Texte: © 2012 Filmcoopi
Bilder: © 2012 Filmcoopi
Synopsis D
«Ohne Mann erreichst du nie etwas», hat die Mutter Pari immer wieder eingebläut. Wie Recht sie damit hatte: Pari ist zusammen mit zwei Freundinnen aus dem Knast ausgebrochen. Sie ist schwanger von ihrem Freund, der vor vier Monaten hingerichtet wurde. Sie möchte das Kind abtreiben, möchte nicht auf die Welt stellen, was nicht erwünscht ist. Schlicht LE CERCLE hat der Iraner Jafar Panahi seinen in Venedig mit einem goldenen Löwen ausgezeichneten Film überschrieben. Er folgt darin sieben Frauen. Jede der sieben hat einer Dummheit, eines Missverständnisses oder ihrer Naivität wegen eine gewisse Zeit im Gefängnis verbracht. Jede der sieben weiss ein Lied zu singen von den alltäglichen Einschränkungen, mit denen die Frauen im Iran zu leben haben. Bei jedem Gang in der Öffentlichkeit einen Chador tragen zu müssen, ist da noch das Geringste. Es kommen dazu Verbote, wie die des Rauchens in der Öffentlichkeit, die permanente Ausweispflicht, die Unmöglichkeit, ohne männliche Begleitung gewisse Gebäude zu betreten. Am schwersten aber lastet die Unterwerfung unter den Mann - Gatte, Vater, Bruder. Am Anfang von LE CERCLE gebiert Sholaz ein Mädchen statt des erwarteten Knaben. «Du bist verloren» klagt die Mutter: LE CERCLE beginnt mit ihrem Gang aus dem Krankenhaus. Folgt dann, die einzelnen Storys kunstvoll ineinander verschlingend, mal der einen, dann der anderen Frau. Begibt sich im hektischen Treiben Teherans auf eine 90-minütige Recherche sociale, die nicht nur von ungefähr an Abbas Kiorastamis magischen «Such-Filme» erinnert.



















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