Madrigal
Ein Film von Fernando Pérez
Produktion
Cuba2006, 112min
SUISA: 1006.548
IMDB: 0797014
Cast & Crew
| Director: | Fernando Pérez | |
| Producer: | Camilo Vives José María Morales |
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| Cast: | Carlos Enrique Almirante Liety Chaviano Luis Alberto García Carla Sánchez Yailene Sierra |
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| Script: | Eduardo del Llano Fernando Pérez |
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| Camera: | Raúl Pérez Ureta | |
| Editing: | Julia Yip | |
| Sound: | Raúl Amargot | |
| Music: | Edesio Alejandro |
Verleiher
Trigon Film Limmatauweg 9
5408, Ennetbaden
fax: 0041 56 430 12
Kinostart CH-D: 13.Dez.2007
Kinostart CH-F: 14.Nov.2007
Kinostart CH-I: no release
Copyrights
Texte: © 2012 Trigon Film
Bilder: © 2012 Trigon Film
Synopsis D
Was ist die Wirklichkeit? Was ist die Fiktion? Und wo genau verlaufen die Grenzen zwischen dem, was ist und dem, was man sich denkt. In seinem neusten Spielfilm MADRIGAL versucht der Kubaner Fernando Pérez (La vida es silbar, Suite Habana), eine Geschichte zu erzählen, in der die Wirklichkeit sich in der Fiktion auflöst und umgekehrt. Ein Traumgedicht ans Theater und ans Leben und an den Bereich, der dazwischen steht und uns schweben lässt. Die Handlung spielt im Havanna von heute, wo eine Zuschauerin sich in einen Schauspieler verliebt. Und umgekehrt. Die beiden suchen sich, sind von einander magisch angezogen. Fernando Pérez, der wichtigste und erfolgreichste Filmschaffende aus Kuba, hat diesen Film dem Franzosen René Clair gewidmet. Dieser hatte 1955 seinen Film LES GRANDES MANOEUVRES gedreht, in dem Gérard Philipe als junger Offizier darum wettet, dass er das Herz von Michèle Morgan gewinnen wird, der schönsten und geheimnisvollsten Frau der ganzen Stadt. Was als das Spiel eines Charmeurs beginnt, entwickelt sich zu einer Leidenschaft auf beiden Seiten, endet aber dramatisch, als die Frau von der ursprünglichen Täuschung erfährt. Gérard Philipe aber liebt sie inzwischen tatsächlich. Er bittet die erzürnte Geliebte um Verzeihung. Als Zeichen ihrer Gnade solle sie das Fenster öffnen, wenn er bei der Parade an ihrem Haus vorüberzieht. Doch das Fenster bleibt geschlossen.
René Clair hatte einen anderen Schluss vorgesehen, der nicht realisiert worden ist, weil die Produzenten ihn als zu tragisch empfanden. Mit MADRIGAL rettet Pérez das Ende in einer Liebesgeschichte, die im Havanna der Gegenwart spielt und von der Leidenschaft handelt, ja die Leidenschaft umsetzt.






















