Le grand voyage
Ein Film von Ismaël Ferroukhi
Produktion
France / Morocco2004, 108min
SUISA: 1005.216
IMDB: 0361670
Cast & Crew
| Director: | Ismaël Ferroukhi | |
| Producer: | Humbert Balsan | |
| Cast: | Nicolas Cazalé Mohamed Majd Jacky Nercessian Ghina Ognianova Kamel Belghazi Atik Mohamed |
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| Script: | Ismaël Ferroukhi | |
| Camera: | Katell Djian | |
| Editing: | Tina Baz | |
| Sound: | Xavier Griette | |
| Music: | Fowzi Guerdjou | |
| Costume Des.: | Christine Brottes |
Verleiher
Trigon Film Limmatauweg 9
5408, Ennetbaden
fax: 0041 56 430 12
Kinostart CH-D: 02.Jun.2005
Kinostart CH-F: 09.Mär.2005
Kinostart CH-I: no release
Copyrights
Texte: © 2012 Trigon Film
Bilder: © 2012 Trigon Film
Synopsis D
In einer Zeit, in der mit religiösen Phrasen wieder Kriege geführt werden, leistet der Spielfilm des gebürtigen Marokkaners Ismaël Ferroukhi etwas ungemein Wichtiges und Wohltuendes: Er lädt uns ein auf eine Reise vom Okzident in den Orient, vom Christentum in den Islam, vom französischen Aix en Provence nach dem saudiarabischen Mekka. Der Regisseur erzählt aus einer eigenen Erfahrung heraus allgemein Gültiges.Was ist der Okzident, was ist der Orient? Was verbindet die beiden, was trennt sie? Ferroukhi schafft mit seinem Roadmovie, das einer traumhaften Strecke folgt, eine Innenansicht, mit der er zwei sperrige Figuren einander näher bringt und dann, über ihre Annäherung und die Annäherung in der geographischen Distanz, zwei Welten. Der alte Mann, der da seinen Sohn nötigt, ihm den Wunsch des Lebens zu erfüllen, ihn auf seiner einzigen Reise nach Mekka zu begleiten, wirkt am Anfang nicht weniger verstockt als der Junge, der seine Freundin zurücklassen muss und an einen Pilgerort gehen soll, der ihn nicht interessiert. Allein über die Konstellation wird deutlich, wie wenig die Religionszugehörigkeit eines Menschen etwas über seine Gläubigkeit aussagen muss. Die grosse Stärke dieses kleinen Roadmovies ist weit mehr noch als die äussere Reise von Europa nach Asien die innere Reise zweier unterschiedlicher Menschen gleichen Ursprungs. Sie führt beide näher zu sich und zu einander.
Ein Roadmovie, das die weiten Landschaften und Städte Italiens, Sloweniens, Kroatiens, Serbiens, Bulgariens, der Türkei, Syriens, Jordaniens und schliesslich Saudi-Arabiens in poetischen Bildern einfängt und nicht zuletzt durch Hauptdarsteller Nicolas Cazalé beeindruckt. Ausgezeichnet als bester Erstling in Venedig 2004.



















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