F. est un salaud
nach dem Roman 'Ter Fögi ische Souhung'
Produktion
France / Switzerland1998, 91min
SUISA: 1001.691
IMDB: 0166604
Cast & Crew
| Director: | Marcel Gisler | |
| Producer: | VEGA Film ARENA FILMS SFDRS |
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| Cast: | Frédéric Andrau Vincent Branchet Urs Peter Halter Martin Schenkel Jean-Pierre von Dach Jessica Frueh Gilles Tschudi |
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| Script: | Marcel Gisler Rudolf Nadler |
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| Camera: | Sophie Maintignieux Stephan Kuthy |
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| Editing: | Bettina Böhler Chantal Laventure |
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| Music: | Rainer Lingk | |
| Prod. Design: | Hanspeter Remund |
Verleiher
Filmcoopi Heinrichstrasse 114
8031, Zürich
fax: 0041 1 448 44 2
Kinostart CH-D: 11.Sep.1998
Kinostart CH-F: no release
Kinostart CH-I: no release
Copyrights
Texte: © 2012 Filmcoopi
Bilder: © 2012 Filmcoopi
Synopsis D
Zürich 1973. Der 16jährige Schüler Beni Müller schwärmt für den 10 Jahre älteren Fögi, Sänger und Leader der Rockband 'The Minks'. Fögis rebellische Pose spiegelt Benis eigene Sehnsucht nach Freiheit und wahrem Leben jenseits des kleinbürgerlichen Miefs, in dem er aufgewachsen ist. Fögi scheint zunächst unerreichbar, aber dann schafft Beni es doch, sein Idol zu erobern. Er heuert bei den Minks als Roadie an, und wohnt fortan bei Fögi, der sein erster Geliebter wird. Beni lebt diese Liebe mit solcher Hingabe und Bewunderung, dass er darüberhin aus den Menschen Fögi nicht wahrzunehmen vermag. Die beiden erleben eine kurze Zeit des Glücks. Aber letztlich vergrössert Benis niemals fordernde, sondern nur bejahende Liebe Fögis Einsamkeit, wirft diesen auf sich selbst zurück. Als Mensch und Musiker spürt Fögi die Erstarrung des einst wilden Lebensgefühls des »live fast, die young« zur Pose. Das Ideal der absoluten Unabhängigkeit erweist sich durch seine Drogensucht und nun gerade auch durch die Beziehung zu Beni als Utopie. Nach einem Trip in den Libanon löst Fögi die Band auf, beginnt wieder zu dealen und verfällt zusehends dem Heroin. Gleichzeitig scheitert sein Versuch, die Beziehung zu Beni zu beenden. Dessen Unterwürfigkeit provoziert Fögi nun so sehr, dass er anfängt, Beni zu erniedrigen und wie einen Hund zu behandeln. Beni scheint in der sado-masochistischen Beziehung völlig aufzugehen. Schliesslich geht er auf den Strich, um das gemeinsame Leben und Fögis Sucht zu finanzieren. Als Fögi jedoch nach dem Selbstmord seines besten Freundes Töbe seelisch und körperlich zusehends verfällt, wird es für Beni immer schwerer, an seiner Liebe festzuhalten. Beni könnte jede Erniedrigung von Fögi ertragen, jedoch nicht dessen Gleichgültigkeit. Zum ersten Mal lehnt sich Beni gegen Fögi auf und provoziert damit einen Fortlauf der Dinge, der Beni selbst vor die schwerwiegendste Entscheidung seines Lebens stellt.



















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